SARDINIEN 2026: DIE EPISCHSTE TOUR ALLER ZEITEN (UND WIR KOMMEN 2027 ZURÜCK!)

SARDINIEN 2026: DIE EPISCHSTE TOUR ALLER ZEITEN (UND WIR KOMMEN 2027 ZURÜCK!)

Es gibt einen Grund, warum jeder, der das Autofahren liebt, früher oder später auf Sardinien landet. Es sind nicht nur die Postkarten-Panoramen; es ist dieser endlose Asphalt, der dieses Jahr die Kulisse für die bisher unglaublichste Tour von Delightful Driving bildete. Wir haben es sofort gemerkt: Die Plätze waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Fahrer aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden nahmen teils enorme Anreisen auf sich, um gemeinsam mit uns über 1.000 km sardischen Asphalt zu bezwingen.

NICHT NUR COSTA SMERALDA: AUF DER SUCHE NACH SARDINIENS BESTEN PANORAMASTRASSEN

Unser Ziel für diese Tour war ehrgeizig: Wir wollten euch Sardinien in seiner ganzen Vielfalt zeigen. Wir haben uns nicht mit den typischen Touristen-Klischees zufrieden gegeben, sondern gezielt nach den schönsten Panoramastraßen Sardiniens gesucht. Von den tiefblauen Küstenabschnitten bis hin zum wilden, stillen Hinterland haben wir alles kombiniert. Es ist genau dieser Kontrast – zwischen einer Haarnadelkurve mit Meerblick und einem in Granit gehauenen Gebirgspass –, der die wahre Essenz dieser Insel ausmacht.

DER START: VON BOZEN ZU DEN WELLEN DES TYRRHENISCHEN MEERES

Alles begann am Samstag. Das Team von Delightful Driving startete in Bozen Richtung Livorno – mit mehr Kameras im Gepäck als Kleidung. Aber bevor es auf die Insel geht, darf ein echtes Wienerschnitzel natürlich nicht fehlen, oder? Am Hafen erwartete uns die Fähre von Moby, wo uns die Crew mit ansteckender Begeisterung empfing. Es gibt kaum einen schöneren Anblick, als wenn sich ein Schiffsdeck mit Sportwagen füllt. Nach einer ruhigen Überfahrt stieg die Spannung: Sardinien erwartete uns im ersten Morgenlicht.

OZIERI: EIN HERZLICHER EMPFANG IM ZENTRUM

Frisch von der Fähre ging es direkt ins Herz der Insel. Der erste Stopp in Ozieri wird uns als einer der schönsten Momente in Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank geht an die Gemeinde, die Pro Loco und Luogotenente Fiaschi für den unglaublich herzlichen Empfang. Unsere Autos auf der prächtigen Platz ausstellen zu dürfen, war eine Ehre. Doch der wahre Star waren die Copulette: typische lokale Süßwaren, die uns den nötigen Energieschub für die ersten 300 km des Tages gaben. Danach wartete die legendäre Küstenstraße Alghero-Bosa auf uns – der Asphalt ist zwar nicht perfekt, aber die Aussicht macht sie zu einer der ikonischsten Strecken der Welt.

ZWISCHEN LUXUS IM FORTE VILLAGE UND DER INTENSITÄT DER SS 125

Am Montag cruisten wir entlang der Küste Richtung Buggerru, bis wir das exklusive Forte Village Resort erreichten. Die Aufreihung unserer Sportwagen in der Einfahrt des Resorts war ein absoluter Eyecatcher. Der Dienstag war die „Königsetappe“. Es erwartete uns die legendäre SS 125 Orientale Sarda. Und wir hatten Glück: Keine Schafherden, die uns den Weg versperrten, nur perfekter Asphalt und Kurvenradien wie aus einer anderen Welt. Der Grip hier ist so aggressiv und technisch, dass er – ohne Namen zu nennen – bei einigen Teilnehmern die Reifen förmlich „aufgefressen“ hat. Zum Mittagessen tauchten wir im Antichi Ovili in die Geschichte ein – ein Agriturismo mit exzellenter Küche –, bevor wir den Tag in Bari Sardo am Pool oder beim Apnoe-Tauchen ausklingen ließen.

Der Mittwoch hielt das bereit, was ich für eine der besten Straßen Sardiniens zum Autofahren halte: die Strecke Baunei-Dorgali. Ein Asphaltband, das wirkt, als hätte es ein Rennfahrer entworfen. Schließlich erreichten wir San Teodoro. Hier übernachtete ich im Bed & Breakfast meiner Mutter: Amoreddu (ein kleines Paradies, das ihr unbedingt besuchen müsst!).

Der Donnerstag war unser fahrfreier Tag. Doch der Geist von Delightful Driving ruht nie: Während einige am Strand entspannten oder wanderten, spulten die „Hardcore“-Fahrer der Gruppe weitere 400 km Kurven ab. Denn wenn man das richtige Auto und diese Straßen hat, ist jeder nicht gefahrene Kilometer eine verpasste Chance.

DAS FINALE: WIR SEHEN UNS 2027

Am Freitag versammelten wir uns zum letzten Akt: ein Panorama-Lunch über den Dächern von San Teodoro. Trotz des typisch sardischen (und nicht gerade leichten) Menüs fanden wir die Energie für die letzten traumhaften Kurven Richtung Monti, bevor wir zur Einschiffung nach Olbia aufbrachen.

Ohne Zweifel gehört diese Tour zu den absoluten Favoriten von Delightful Driving, auch wenn es eine „Premiere“ war. Die internationale Energie, die perfekten Strecken und die sardische Gastfreundschaft haben uns überzeugt: Sardinien kehrt offiziell in unseren Kalender zurück.

Bereitet eure Reifen vor (und packt vielleicht einen Satz Reserve ein), denn es wird noch epischer!